ImageMagick unter Mac OS X

Wer in PHP Bilddateien bearbeiten will hat die Wahl zwischen der meist installierten GDlib und ImageMagick über die MagickWand API. Letztere Lösung liefert weitaus bessere Ergebnisse und ist schneller. Fast alle unsere Webserver unterstützen ImageMagick natürlich, aber einige Leute fragten mich, ob und wie sie – zwecks Entwicklung auf Ihrem Mac – das auch in ihrer lokalen PHP-Installation in Form des PHP5-Packages von Marc Liyanage installieren können.
Weiterlesen… »

Hosting, Macintosh | 21.05.2007 - 11:38

Bruce the Wonder Yak

Ostereier sind in Apple Programmen selten geworden. In den Ressourcen von Final Cut Pro findet sich allerdings ein recht wirrer und merkwürdiger Text, der nichts mit dem Programm zu tun hat. Zum Lesen: CTRL-Klick auf Final Cut Pro und Paketinhalt anzeigen auswählen. Hierin den Ordner Contents dann den Ordner Resources öffnen und die Datei Final Cut Pro.rsrc mit einem beliebigen Texteditor öffnen. In Zeile 25 findet sich der Text.

Macintosh | 29.03.2007 - 08:41

macproduction.de sucht Verstärkung

Stefan von macproduction.de sucht Verstärkung zur Erweiterung der Seite. Ich habe öfter ausgeholfen, aber leider fehlt zu oft die Zeit. Vielleicht ist ja unter den Lesern jemand, der sich berufen fühlt.

Update 23.03.07: Leider ist das Problem wieder aktuell.

Thoughts on Music

If the big four music companies would license Apple their music without the requirement that it be protected with a DRM, we would switch to selling only DRM-free music on our iTunes store. Every iPod ever made will play this DRM-free music.
[...]
In 2006, under 2 billion DRM-protected songs were sold worldwide by online stores, while over 20 billion songs were sold completely DRM-free and unprotected on CDs by the music companies themselves. [...] So if the music companies are selling over 90 percent of their music DRM-free, what benefits do they get from selling the remaining small percentage of their music encumbered with a DRM system?
[...]
Convincing them to license their music to Apple and others DRM-free will create a truly interoperable music marketplace. Apple will embrace this wholeheartedly.

Steve Jobs in einem offenen Brief, der heute auf apple.com veröffentlich wurde. Hoffen wir, dass es nicht nur Marketinggeschwätz ist und die “Big Five” endlich zur Besinnung kommen.

Macintosh, Musik | 06.02.2007 - 22:56

FUSE auf dem Mac

FUSE (Filesystem in Userspace) ist ein Linux-Kernel-Modul, das es ermöglicht, Dateisystem-Treiber aus dem Kernel-Mode in den User-Mode zu verlagern. Es erlaubt nicht-privilegierten Benutzern, eigene Dateisysteme zu mounten.

Aufgrund der Verwendung des auch für normale Anwendungsprogramme üblichen User-Mode – dank dessen sich der Programmcode nicht mit den Beschränkungen und Besonderheiten des Kernel-Modes auseinandersetzen muss – sind eine Vielzahl von Treibern entstanden. Einige dieser Dateisystem-Treiber bilden statt Festplatten und anderen Speichermedien ganz andere Datenstrukturen in Form eines navigierbaren Dateisystems ab.

(wikipedia über FUSE)

Seit kurzem gibt es nun von FUSE einen port für den Mac unter dem Namen MacFUSE. Auf der Google Code Seite finden sich die Sourcen, sowie fertige Binaries. Ich habe die Binarys installert um die ganze Sache einmal zu Testen. Nach dem Herrunterladen findest du ein .tar.gz file auf dem Schreibtisch. Im Terminal bitte folgendes eingeben:

$ cd Desktop
$ sudo tar -C / -jxvpf fuse-binaries-0.1.0b006.tar.bz2

Das sollte die fertig compilierten Binaries installieren. Mitgeliefert wird das sshfs, was es erlaubt das Dateisystem eines entfernten Rechners in das eigene einzubinden. Das Mouten erfolgt über das Terminal, zuerst muss aber ein Ordner für den Mountpoint erzeugt werden. Da Mac OS X Volumes im Ordner /Volumes mountet, legen wir dort einen Ordner an (man kann aber auch jeden anderen Ordner nutzen):

$ mkdir /Volumes/example.com

Danach mounten wir das Dateisystem mit sshfs

$ sshfs username@example.com/path: /Volumes/example.com -oping_diskarb,volname=example.com

Nach der Eingabe des Passwortes, sollte nun auf dem Schreibtisch ein Volumen mit dem Namen example.com auftauchen. Das auswerfen sollte allerdings nicht über den Finder sonder ebenfalls über das Terminal geschehen:

$ umount /Volumes/example.com

Eine weitere Erweiterung für das FUSE ist die unterstützung von Read/Write auf NTFS-Volumes. Mac OS X unterstützt von Haus aus leider nur Read-Access auf NTFS-Volumes. Die Bootcamp-Nutzer unter euch wird es freuen.

Zuerst laden wir uns die Sourcen von NTFS-3g herrunter. Auch hier erhalten wir wieder eine tar.gz, Datei, die einfach durch doppelklicken ausgepackt werden kann. Da NTFS-3g offiziell nicht für Mac OS X ausgeliefert wird und normalerweise das Configure-Script mit der Fehlermeldung abbricht, dass es nur auf Linux installiert werden kann, muss das Skript ein wenig angepasst werden. Hierzu den Ordner ntfs-3g-0.20070102-BETA im Finder öffnen und die darin enthaltenen datei configure (genau diese nicht, eine mit Erweiterung) in einem Editor (TextEdit sollte reichen) öffnen. Nach der Zeile

case "$target_os" in

findet sich die Zeile

linux*)

In dieser löschen wir Linux und speichern die Datei ab. Dann müssen wir noch eine Environment-Variable anpassen und das Configure-Skript laufen lassen:

$ CFLAGS="-D_FILE_OFFSET_BITS=64 -D__FreeBSD__=10" ./configure --prefix=/usr/local

Nach einiger Zeit sollte dies abgeschlossen sein. Danach noch das obligatorische:

$ make
$ sudo make install

und NTFS-3g sollte installiert sein und kann mit dem Befehl ntfs-3g genutzt werden.

to be continued…

Hosting, Macintosh | 13.01.2007 - 13:37

The Swedish Campground

apple_sign.pngFolklore.org erklärt warum in Mac OS ein kleines Stück eines schwedischen Campingplatzes steckt. Besser gesagt: Die Entstehungsgeschichte des, auch als Blumenkohl bezeichnete Symbol auf der Appletastatur und in den Menueinträgen im Mac OS.

Ursprünglich war nämlich das Apfellogo vorgesehen, was ja auch auf der Tastatur zu finden ist. Steve Jobs hatte allerdings etwas gegen die Flut von Äpfeln in den Menus: “There are too many Apples on the screen! It’s ridiculous! We’re taking the Apple logo in vain! We’ve got to stop doing that!”. Also Entschloss man sich für das mittlerweile bekannte Symbol, was bis dahin in Schweden auf interessante Orte hinwies.

Macintosh | 01.01.2007 - 22:34