FRITZ!Box Update und die Folgen

Ich habe hier in Holland eine auf Annex A gepatchte FRITZ!Box Fon WLAN 7050 laufen. Nun kam vor einigen Wochen ein Update heraus, was einige Fehler der Box behob. Also zurück auf Annex B gepatcht, das Update eingespielt, wieder auf Annex A gepatcht. Das Internet ging auch wieder und ich lehnte mich schon entspannt zurück, wunderte mich aber, dass hin und wieder das Internet sehr langsam war. Ein Blick in die Logfiles zeigte ungefähr jede Minute einen Verbindungsabbruch. Erst hatte ich Tiscali im Verdacht, als das Problem aber nach einigen Stunden immer noch bestand, war wohl eindeutig die FRITZ!Box schuld. Nur wie in aller Welt kann man eine FRITZ!Box wieder Downgraden und vor Allem: Wo bekommt man die alte Firmware her?

Nur kurz zusammengefasst: Ich kenne die Box nun noch besser als vorher und habe die ganze Telefonverkabelung an der Dose neu gemacht, weil ich die auch kurzzeitig im Verdacht hatte. Merke: Unter so merkwürdigen Bedingungen, wie hier in Holland in der Wohnung hat die alte Devise “Never change a running system!” durchaus noch ihre Bedeutung.

Persönlich, Random | 06.02.2007 - 22:21

La Fonera

en_logofon.png Bei der Mac Essentials Aktion »Weihnachts-Router« konnte ich auch einen kostenlosen La Fonera von FON ergattern.

Die Einrichtung ist in wenigen Minuten erledigt und der Access-Point läuft. Ab jetzt kann ich also kostenlos auf anderen FON-Hotspots surfen. Mal sehen, wie es da mit der Abdeckung aussieht, aber angeblich hat FON wohl schon mehr Access-Points in Deutschland als die Deutsche Telekom.

Persönlich | 12.01.2007 - 15:24

Regen!

Hier ist irgendwie grade Weltuntergang. Ob ich schon mal ein Boot bauen sollte? Und die Theresa ist irgendwo zwischen Uni und Zuhause… hoffentlich nicht klitschnass.

weltuntergang.jpg

Persönlich | 11.01.2007 - 16:12

Angehbot

Gestern bekam ich von einem Kunden, der eine Kleinigkeit programmiert haben wollte das Angebot eines Mitbewerbers zugeschickt, mit der Frage, ob wir das auch für den Preis machen würden. Ich war allerdings einigermaßen erschreckt, dass in jeder Angebotsposition mindestens ein Rechtschreibfehler war. Mein Favorit war “Lizens”.

Don’t ever reboot an ICE

Über die Bahn lästern ist ja eigentlich out, aber was mir Sonntag auf dem allwochendlicher Trip mit dem ICE von Duisburg nach Arnhem passiert ist, ist doch berichtenswert. Kurz nach der niederländischen Grenze, also kurz vor meinem Ziel, kam eine Durchsage, dass leider die Umstellung auf das niederländische Stromsystem (ja, das ist nicht das gleiche, wie in Deutschland, weswegen auf der Strecke auch spezielle ICEs eingesetzt werden) nicht richtig funktioniert hat und man den ICE wohl neustarten müsse. Ist wohl, wie bei normalen Rechnern auch: Ein Reboot wirkt Wunder.

Scheinbar wohl doch nicht beim ICE: Nachdem wir knapp 5 Minuten im Dunkeln verbrachte hatten und dann das Lichtsystem wieder hochgefahren war, haben wir sicherlich noch mal weitere 10 Minuten warten dürfen, bis der Zug ganz hochgefahren war. 15 Minuten Bootzeit, wow, aber ist ja auch groß so ein Zug, der darf das. Das Booten hatte aber dann doch nicht so ganz geklappt, sodass die freundlichen Zugbegleiter fluchend durch den Zug liefen. Das DECT-Bordtelefon funktionierte auch nicht, weswegen die an dem Schaltschrank hantierenden Mitarbeiter zwei Mal hin und herlaufen mussten, um etwas nachzufragen. Nach ein paar Minuten stellten sie fest, dass es der falsche Schrank ist und zogen zum Nächsten. Irgendwie schafften Sie es dann auch den Wagen ganz hochzufahren: Klimaanlage und Licht funktionierten wieder!

Aber nicht in allen Wagen. Nach weiteren Warteminuten kam dann eine Durchsage, dass der Zug nun abgeschleppt werden müsste und dann in Arnhem endet. Für mich wäre damit das Problem gelöst, viele Mitfahrer überlegten dann aber bereits, wie und ob sie die Anschlusszüge/-busse an ihren jeweiligen Zielbahnhöfen noch bekommen. Irgendwann war der Abschleppzug dann auch da und wurde angekoppelt. Dann wiederum eine Durchsage: „Wir haben nun leider ein Problem mit der Sauerstoffversorgung weil die Klimaanlage nicht mehr funktioniert. Wir können leider nur noch bis [den Namen der Stadt/des Ortes habe ich leider vergessen] fahren. Steigen Sie dort bitte in den vorderen Zug um.” Der fuhr dann doch immerhin nach Arnhem, wo ich natürlich noch den Bus verpasst habe und noch eine halbe Stunde warten musste. Insgesamt habe ich wohl aus Mülheim bis nach Hause knapp 5 Stunden gebraucht. Normalerweise benötige ich von Haustür zu Haustür ziemlich genau 2.

Persönlich | 13.12.2006 - 11:29

Wie weit?

Der Johnny vom Spreeblick hat (mal wieder) einen sehr schönen Artikel geschrieben. Eigentlich mag ich »was wäre wenn«-Spielchen nicht, aber in diesem Fall ist es gut.

Grade in Zusammenhang mit dem im Artikel erwähnten Tod von Anna Politkowskaja habe ich mir diese Frage auch gestellt.

Aber, wie das bei diesem »was wäre wenn«-Spielchen ist: Ich weiss keine Antwort. Ich weiss nur, dass man dafür sorgen sollte, dass es nicht dazu kommt sich diese Fragen zu stellen und es ist dann kein Spiel mehr ist. Dann gibt es kein „Ich weiss kein Antwort”. Nur Ja und Nein.

Persönlich, Politisches | 16.10.2006 - 00:15