Keine Vorratsdatenspeicherung bei net.bite
Wir haben uns dazu entschlossen die Frist bis 2009 für die Speicherung der Verbindungsdaten auf Vorrat voll auszunutzen und auch nach einer Lösung zu suchen, die die Verbindungsdaten unserer Kunden über das Jahr 2009 hinaus vermeidet. Mehr dazu auf net-bite.net.
DNS-Cache in Leopard löschen
Unter Mac OS X 10.4 konnte man mit lookupd -flushcache im Terminal den DNS-Cache löschen. Beim hantieren mit DNS-Einträgen ist das schon mal ganz praktisch den händisch zurückzusetzen. Mac OS X 10.5 integriert den lookupd in die Directory Services, sodass das Directory Service Cache Utility dscacheutil die Aufgaben von lookupd übernimmt. Der Parameter bleibt der gleiche, also kann mit dscacheutil -flushcache den DNS-Cache unter Leopard gelöscht werden.
Perfektion
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
Antoine de Saint Exupéry
Leopard in den Auslieferungszustand versetzen
Da ich öfter für Kunden Rechner einrichte, d.h. alle Updates und eventuell zusätzliche Software installiere, möchte ich dennoch die Rechner “wie neu” aussehen lassen. Das heisst der Einrichtungsassistent soll beim ersten Start aufgerufen werden und es sollen noch keine Benutzer angelegt sein. Für Mac OS X 10.4 hatte ich ja bereits einen Weg beschrieben, unter 10.5 hat sich aber einiges am Unterbau von OS X geändert, sodass hier ein anderer Weg her muss. Bei /dev/null findet sich nun eben dieser.
- System im SingleUser Modus starten (während des Bootvorgangs Apfel(Command)+S gedrückt halten)
fsck -fyeingeben (und warten).mount -uw /eingeben.srm /var/db/dslocal/nodes/Default/users/[username].plisteingebensrm /var/db/.AppleSetupDoneeingebensrm /var/db/.AutoBindDoneeingebensrm -r /Library/Preferenceseingeben (kann eine Weile dauern)srm -r /Users/[username]eingeben (kann eine ganze Weile dauern)shutdown -h noweingeben und damit den Mac ausschalten.
Bei den Komandos muss [username] natürlich durch den jeweiligen Benutzerkurznamen ersetzt werden, den man zum Einrichten verwendet hat. Statt srm (”securely remove files or directories”, manpage) kann man auch rm (”remove directory entries”, manpage) verwenden, was die ganze Geschichte um einiges schneller macht, da die Daten eben nicht sicher gelöscht werden aber dann auch leicht wiederherstellbar sind.
Data Detectors
Das meines Erachtens großartigste Feature im neuen Mac OS X Leopard ist nicht Time Machine (wobei das durchaus sehr praktisch und dezent ist), sondern die Data Detectors in Mail. Adressen, Daten, Termine, etc. werden aus einer E-Mail erkannt und können ins Adressbuch oder iCal eingefügt werden.
Erhält man also eine E-Mail mit einem Termin (relative Termine, wie morgen oder eben Montag werden ebenfalls erkannt) erscheint ein Ramen mit einem Pfeil um das Datum. Ein Klick darauf ermöglicht das Anlegen des Termins.

Als Terminbeschreibung wird der Betreff der E-Mail verwendet.

Großartig!


